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04 Dec 2014

Motorradkauf und Fahrbericht Kawasaki VN 1500 Mean Streak

Kawasaki fand ich schon immer gut. Seit meiner Lehre habe ich mit dieser Marke zu tun. Dort bin ich gerne Ninja gefahren. Ein wenig ZX-9R, danach habe ich mir eine ZX-12R zugelegt. Damals konnte es nicht kräftig genug sein. Doch mit der Zeit dachte ich : So ein Cruiser wäre doch auch etwas schönes? Gemütlich mit zwei Zylindern durch die Gegend fahren. Doch so etwas ganz klassisches mit hoher Scheibe und Ledertaschen sollte es doch nicht sein. Da gab es doch mal was von Kawasaki wo man nicht mindestens 50 Jahre alt sein muss. Ich habe mir mal die VN 1500 Mean Streak angeschaut. Schöne, passige Linienführung, nicht zu klobig. Mir stachen die Bremsen ins Auge. Die kennst du doch! Tatsächlich! Sind die gleichen wie bei der 9er und 12er. Sehr positiv. Die Fahrwerk ebenfalls Cruiser-untypisch, mit sportlicher Upside-Down Gabel, dazu hochwertige Federbeine, die man mit Luftdruck einstellen kann.  Ohne lange zu diskutieren kaufte ich die Kawa.

Die ersten Fahrten waren angenehm aber etwas enttäuschend wenn es um die Leistung ging. Aber wenn man vorher ZX-12R gefahren ist, kann das wohl nicht anders sein. Nach mehreren Fahrten habe ich mich aber daran gewöhnt und finde den Motor bis heute sehr gut. Die 73PS bringen sie locker in Bereiche um die 200 km/H (laut Tacho) und beim Ampelsprint lässt sie mach einen Super-Sportler als aussehen. Was will man mehr. Gemütliches Fahren zwischen 60 km/H und 120 km/H mach hier mehr Spaß. Was ich aber bis heute negativ finde ist die Bodenfreiheit. Da setzt man recht schnell mit den Fußrasten auf. Auch wenn es ein Cruiser ist müsste das besser gelöst sein.

Hier noch ein kurzer Film meiner Kawasaki VN 1500 Mean Streak

04 Dec 2014

Motorradkauf Honda CB 1000R

Motorradkauf Honda CB 1000R

Motorradkauf Honda CB1000R

Die Honda gehört zu der relativ neuen Familie der „Naked Bikes“.

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Die unverkleidete wird von Honda seit 2008 gebaut. Sie löste im Gegenzug die 900er Hornet ab, ist aber ein komplett neu entwickeltes Motorrad.

Ihr Rahmen ist ein ein sogenannter Mono-Backbone Rahmen, welcher sich unter dem Tank Richtung Boden Platz verschafft. Unter ihm präsentiert sich der 998,4 ccm³ große Motor, welcher die CB mit 125 PS bei 10.000 Umdrehungen voran treibt. Das Motorrad wird über ein 6 Ganggetriebe mit Kette angetrieben.

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Die Honda verfügt über eine Upside-Down Gabel. Am hinteren Teil wird eine von Haus aus sehr auffällige 4-Speichen Felge durch eine Einarmschwinge gehalten, was eine sehr auffällige, aber gelungene Optik auf das Rad bietet.

Gestoppt wird die CB 1000R entweder durch eine normale 310mm Bremsscheibe mit 4 Kolbenbremszangen vorne und einer 256mm Bremsscheibe mit 2 Kolbenbremszange hinten oder aber über eine mit combined ABS ausgestattete 3 Kolbenbremszange, welche vorne sowie hinten zupackt. Diese konnte ab 2008 zusätzlich erworben werden, wird seit 2011 aber serienmäßig verbaut.

Auffällig an dem Motorrad ist die sehr futuristische gestaltete Minifrontverkleidung. Sie erinnert an eine Figur aus dem Film Tranformers. Das integrierte LED Standlicht sorgt für einen besonderen Hingucker.

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Zu kaufen gab es sie in den Farbvarianten Pearl Siena Red, Dragon Green Metallic, Pearl Nightstar Black und Pearl Cool White sowie einer Tricolore Version. 2010 wurde die die Farbe Metallic Pearl Sienna Red hinzugefügt, welche aber im Jahr 2011 schon wieder durch eine weiter Tricolore Version abgelöst wurde.

Im Jahr 2012 kam die Farbe Mat Cygnos Grey hinzu.

Wenn jemand nach einem brüllenden, lauten und unartigen Motorrad sucht, ist er bei der CB1000R falsch und sollte sich lieber in der Sparte Ducati, MV Agusta oder Triumph umsehen. Brav ist sie jedoch nicht, damit ist nur der der säuselnde Klang der Maschine gemeint. Die 125 PS katapultieren die Honda in 3,6 Sekunden von 0 auf 100Kmh. Der Vierzylinder Viertaktmotor lässt es aber auch zu die CB ganz locker in höheren Gängen durch die Stadt zu fahren. Vernunft und Leichtsinn stehen bei diesem Motorrad fast im Einklang. Viele halten sie für zu vernünftig, jedoch wahrscheinlich nur, weil sie sie noch nicht gefahren sind.

Fazit: Das Motorrad kann mit Vernunft und Bedacht zu netten Sonntagsausflügen ins Café ausgeführt und ohne Scham präsentiert werden. Es ist aber auch dafür geeignet die Hausstrecke zu bejagen und Kurven, Kurven seien zu lassen. Ein Motorrad was Spaß macht und sehr leicht zu händeln ist, ist es auf alle Fälle. Sie hält bei Gruppenausfahrten sehr gut mit und ist zudem verdammt bequem. Wenn anderen das Hinterteil oder die Schultern schmerzen, fühlt man sich auf der CB, als wäre man vor kurzem erst gestartet.